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Themen: Online Marketing, Webprojekte

CMS für jeden - die bekanntesten CMS weltweit

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Content-Management-System – der Helfer für Unternehmenswebseiten

Auch wenn Social Media ein wichtiger Bestandteil des Unternehmensauftritts ist, bleibt die Website eines Unternehmens immer noch unverzichtbar. Sei es um die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben oder die Kontaktaufnahme für interessierte Kunden zu ermöglichen. Auch Privatpersonen haben oft eine eigene Website – meistens einen Blog – auf dem sie ihre Hobbys, Interessen und ihre Familie präsentieren, ohne dabei durch Vorgaben der Social Media Plattformen eingegrenzt zu werden. Das Internet ist integraler Bestandteil unserer Gesellschaft und enthält unendlich viele Daten, Informationen und Wissen, damit ist es der effizienteste Kommunikationskanal. Natürlich muss es auf einer Website auch Inhalte in Form von Text, Bilder oder sogar Videos geben. Um eine Website ohne große Programmierkenntnisse zu betreiben, wird meist CMS-Systeme verwendet.


Was ist ein CMS?

Die Abkürzung CMS steht für Content Management System. Dabei handelt es sich um Systeme, die die Inhalte einer Website verwalten. Dadurch werden der redaktionelle Inhalt und das Layout voneinander getrennt, sodass diese unabhängig voneinander bearbeitet und verändert werden können. Das vereinfacht die Bearbeitung der Inhalte enorm. In der Regel bezieht sich das CMS auf eine internetbasierte Software mit Datenbankanbindung. So können Inhalte in Form von Bilder, Texten, Videos, Formularen oder auch ganze Webseiten mithilfe des CMS erfasst und veröffentlich werden. Generell lässt sich ein Content Management System in drei Anwendungsfelder unterteilen: Das Redaktionssystem ist zuständig für die Bearbeitung und Verwaltung der Inhalte, das Content Repository für die Speicherung der Inhalte und das Publishing System sorgt für die Ausgabe der Inhalte im Internet. Besonders für Webseiten, die viele Inhalte veröffentlichen und erstellen bietet ein CMS enorme Vorteile. Die Produktivität eines Unternehmens wird durch die schnelle und flexible Verwaltung steigen. Zur Verwendung werden kaum Programmierkenntnisse gefordert und auch in den Code einer Website wird nicht eingegriffen. Content Management Systeme sind entweder auf einem eigenen Server installiert oder laufen auf dem Server des Anbieters, zu welchem dann ein Zugang bereitgestellt wird. Über die Software lassen sich die unterschiedlichen Zugriffs- und Benutzerrechte definieren und so den Zugang zu den Optionen und Bereichen einrichten. Administratoren erhalten so den vollen Bearbeitungsrechte für alle Inhalte und Bereiche des Systems, Gäste hingegen sind nur berechtigt die Inhalte anzusehen. CMS lassen sich durch Module, Add-ons oder andere Komponenten beliebig erweitern.



Welche CMS gibt es?

Derzeit gibt es auf dem Markt der Content Management Systeme eine Auswahl von rund 250 bis 300 Systemen. Das Angebot reicht dabei von Blog-Baukästen bis hin zu äußerst umfangreichen Enterprise-Systemen. Je nachdem welches Ziel das Projekt hat, wird ein entsprechendes CMS ausgewählt, um den benötigten Funktionsumfang abzudecken. Gängig ist die Unterteilung ist Web-Content-Management, Blog-Publishing oder News und Social Publishing.

Wordpress

Das am meisten genutzte Open-Source-CMS weltweit mit rund 18 Millionen Installationen. Die Software bietet rund 18.000 Erweiterungsmöglichkeiten und rund 14.000 Designvorlagen.

Typo 3

Neben Wordpress auch eines der bekanntesten kommerziellen CMS. Typo 3 versteht sich als Enterprise-Management-System und wird von einem Entwickler Team stetig weiterentwickelt und auf den neuesten Stand gebracht.

Joomla!

Der zweitgrößte Vertreter auf dem Markt der CMS ist Joomla! mit rund 2,5 Installationen weltweit. Die Software ist gleichermaßen für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet, ist aber anspruchsvoller als Wordpress. Joomla! stellt umfangreiche Funktionalitäten ohne Erweiterung bereit.

Drupal

Ursprünglich war dieses CMS eine studentische Community-Lösung, steht heute aber als vollwertiges Open-Source-CMS zur Verfügung. Die schlanke Grundinstallation der Software lässt sich durch Module erweitern.

Contao

Das System überzeugt durch ein intuitives und mehrsprachiges Backend sowie eine übersichtliche Verwaltungsebene. Der Fokus der Software liegt auf der Bereitstellung von barrierefreien Online-Inhalten sowie der Kompatibilität zu Webstandards.

Neos

Auch Neos versteht sich als Open Source Enterprise-Content-Management-System, das ein besonderes Augenmerkt auf Redakteure und Entwickler legt. Neos ist außerdem ein ideales System, um Content mit Drittsystemen zu verknüpfen.

Welches CMS-System zu Ihnen passen könnte, weiß blindwerk – neue Medien. Im Erstgespräch ermitteln wir gerne zusammen mit Ihnen, welche Maßnahmen Sie dazu ergreifen sollten.

 

Veröffentlicht am: 01.08.2019