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Themen: Projektmanagement, Digitalprojekt

Sieben Monate DSGVO – Die ersten Erfahrungen

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Die DSGVO veränderte den Umgang mit Nutzerdaten

Im Mai 2018 war es das Gesprächsthema schlechthin: die DSGVO, die am 25.05.2018 in Kraft getreten ist. Bereits Monate zuvor mussten sich Unternehmen mit der neuen Vorschrift auseinandersetzen und erste Vorbereitungen treffen. Die DSGVO verändert den grundlegenden Umgang mit Nutzerdaten im Netz. Diese legt fest, in welcher Form, über welchen Zeitraum und mit welcher Dokumentationspflicht die Daten der Nutzer gespeichert werden. Im Gegensatz zu den Vorteilen der Verbraucher haben sich hierdurch zahlreiche Pflichten und Neuerungen für Unternehmen ergeben. Nach den ersten sieben Monate informiert blindwerk – neue Medien über die ersten Erfahrungen, die im Rahmen der neuen DSGVO gemacht wurden.

 

Was die DSGVO verändert hat

Die neuen Vorschriften der DSGVO sind zum Vorteil der Verbraucher ausgelegt. Das bedeutet, dass man in Zukunft bei Unternehmen leicht erfragen kann, welche Daten in dessen Besitz sind, wie diese verarbeitet und zu welchem Zweck diese verwendet werden. Das gilt auch grenzübergreifend, denn die DSGVO gilt europaweit. Je nachdem welche Auskunft ein Verbraucher erhält, kann dieser im folgenden Schritt die Berichtigung oder Löschung anfordern. Für Unternehmen bedeutet das einen zusätzlichen Aufwand. Grundsätzlich ist die DSGVO als Verbot formuliert, welches die Verarbeitung personenbezogener Daten untersagt. Demnach müssen sich Unternehmen von den Verbrauchern eine Einwilligung holen, die widerrufbar sein muss. Unternehmen und Dienstleister, die dieses neue Gesetz nicht einhalten, drohen hohe Geldstrafen.

 

Die ersten Erfahrungen mit der DSGVO

Das Ziel der DSGVO war ganz klar das Ermöglichen von mehr Datensouveränität, gleichzeitig sollte diese den Unternehmen einen Ordnungsrahmen geben. Nur kurze Zeit nach Inkrafttreten der neuen Datenschutzregelung wurden schon erste Auswirkungen bekannt. Aus Panik vor Nicht-Erfüllen der Regelungen sind einige Webseiten aber auch private Blogs offline gegangen. Mit Unsicherheit reagierten die Unternehmen zu Beginn auf das neue Gesetz. Statistiken zufolge bestanden die größten Herausforderungen in der Rechtsunsicherheit und dem nur schwer abzuschätzenden Umsetzungsaufwand. Mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen vermeldeten, dass die neue Regel zahlreiche Geschäftsprozesse verkompliziert. Nun, sieben Monate nachdem die DSGVO gültig ist, zeichnen sich weitere Veränderungen und erste Erfahrungen ab.

  • Mit Beginn der neuen DSGVO wurden die Aufsichtsbehörden mit Anfragen nahezu überschüttet.
  • Nur kurze Zeit später kam die erste Abmahnungswelle ins Rollen.
  • Kunden wurden mit E-Mails überschüttet, die allesamt denselben Inhalt hatten: die Bitte um Zustimmung zur weiteren Verwendung der personenbezogenen Daten.
  • Wer smarte Lampen der Marke „Yeelight“ nutzte, stand wortwörtlich im Dunkeln: diese stellten kurz nach Gültigwerden der DSGVO den Dienst ein.
  • Vor allem amerikanische Anbieter sperrten ihre Dienste für EU-Bürger.
  • Facebook begann unter dem Deckmantel des Datenschutzes noch mehr Daten zu sammeln als vorher, beispielsweise durch Möglichkeit zur Aktivierung der Gesichtserkennung.
  • Statistiken zufolge sind Unternehmen der Meinung, dass sich die neue DSGVO negativ auf den Unternehmensumsatz auswirkt.
  • Dennoch sehen viele Unternehmen in der DSGVO eine Chance, die Wettbewerbsbedingungen einheitlich zu gestalten.
  • Schwierigkeiten waren wohl vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgrund mangelnder Sachkenntnis zu verzeichnen.
  • Die DSGVO bietet Unternehmen Chancen sich für die digitale Wirtschaft zu rüsten, da man heutzutage nicht mehr ohne Nutzerdaten auskommt.
Hohe Bußgelder sollten Motivation genug für jedes Unternehmen sein, die erheblichen Anforderungen der DSGVO umzusetzen. Bereits nach sieben Monaten zeigen sich deutliche Veränderungen, denn auch der Nutzer selbst wird sensibler im Umgang mit seinen Daten. Die Möglichkeit des Einsehens und der Berichtigung oder Löschung personenbezogener Daten bei Unternehmen haben bereits viele Verbraucher angenommen.
Veröffentlicht am: 20.12.2018

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