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Themen: Sicherheit, Website, Alles andere

Warum Hacker gerade den Mittelstand lieben?

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Betreiber gerade kleinerer und mittlerer Webauftritte sind oft der Meinung, dass es sehr unwahrscheinlich sei, einem Hackangriff zum Opfer zu fallen. Mittelständische Unternehmen die keine persönlichen Daten im Internet veröffentlichen, sammeln oder verarbeiten wägen sich oft in falscher und fataler Sicherheit.

Warum sind dann gerade diese Betreiber von Blogs und Unternehmenswebseiten über Angriffe überrascht und hätten keinesfalls damit gerechnet? Weshalb sollte ein Hacker ausgerechnet eine Internetseite des deutschen Mittelstands hacken, auf der keine für ihn relevanten Daten wie zum Beispiel Kreditkartennummern zu finden sind?

Hacker lieben Ihre Infrastruktur! 

Hacker lieben Infrastruktur, also Ihre Rechenpower, Ihren eMail-Server, Ihren Webspace. Nicht mehr nicht weniger. So kann beispielsweise Ihr Web-Server von Hackern zur Verbreitung von bösartiger Phishing-Software missbraucht werden. Dabei nutzt der Hacker das "Ansehen" und die IP-Adresse der gehackten Seite zu seinem Vorteil - und Ihre Website somit als Trittbrett - aus. Hacker haben meist kein Interesse an Ihrer Person oder Ihrem Webauftritt an sich, sondern meist nur an den Daten oder dem Server im Hintergrund.

Bei einer Umfrage auf dem Blog der Internetseite wordfence.com wurden zu diesem Thema 873 Internetnutzer, die einem Hackangriff zum Opfer gefallen sind, befragt.
 
Was der Hacker bei seinem Angriff mit der gehackten Seite angestellt?
  • 25% ...die Seite wurde verunstaltet, offline gelegt oder gar komplett „zerstört“.
  • 20% ...die Seite diente nach dem Hack als Spam-Schleuder.
  • 18% ...die Seite diente dem Hacker als SEO Maßnahme für Fremd-Webseiten.
  • 15% ...gaben an, dass über ihre gehackte Seite bösartige Umleitungen z.B. zur Verbreitung von Viren und Trojanern eingerichtet wurden.
  • 5% ...wurden Opfer von Phishing. Das heißt, der Hacker versuchte über die gehackten Seiten, an persönliche Daten des gehackten Users zu gelangen.
  • 2% ...der Befragten fielen wirklich einem Datenklau zum Opfer.

Es ist zu erkennen, dass die Gründe eines Hacks ein weites Feld sind und dessen unterschiedliche  Ziele zu Grunde liegen. Einem Hack kann jede Webseite zum Opfer fallen. Niemand ist vor der Gefahr sicher.

Doch wie kann man die Digitale Welt ein Stück weit absichern? Spielen Sie immer die aktuellsten Server- sowie Software-Updates Ihrer entsprechenden Systemkomponenten ein. Sprechen Sie mit Ihrer Digital-Agentur über die Möglichkeiten zur Absicherung Ihres Web-Servers und Ihrer digitalen Programmstruktur.

Laut EU-Beschluss vom 07.12.2015 werden Unternehmen künftig auch dazu verpflichtet sein, die eigene Infrastruktur auf dem neusten Sicherheitsstand der Technik zu halten. Updates werden damit zur Pflicht - auch für den deutschen Mittelstand.

 
 

 

Veröffentlicht am: 17.05.2016

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