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Themen: Webprojekte, onlineprojekte

Was wir aus gescheiterten Webprojekten lernen können

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Warum viele Webprojekte scheitern

Ihr Webprojekt wurde nicht wie gewünscht ausgeführt? Wir zeigen Gründe, warum Webprojekte scheitern und wie Sie das verhindern können.

Projektchaos durch unqualifizierte Projektmitarbeiter

Heutzutage rühmen sich viele Marketing Agenturen als "Web-Spezialist“, aber warum scheitern dann zahlreiche Webprojekte trotzdem? Die Aussagen von vielen Webagenturen sind oft mit Vorsicht zu genießen. Ein komplexes Webprojekt erfolgreich zu launchen, übersteigt oft die Fähigkeiten eines einzelnen Marketing-Experten. Es braucht diverse Spezialisten und Experten aus unterschiedlichen Bereichen des Web-Business, sprich qualifizierte Projektmanager, Webdesigner, Marketingspezialisten, Entwickler, und so weiter.

Oftmals ist es am sinnvollsten, Ihr Webprojekt durch eine externe Webagentur zu realisieren. Anschließend kann das Know-How der Webexperten auf Ihre Mitarbeiter transferiert werden. Mit dieser Methode kaufen Sie in der Regel eine Profilösung für Ihr Projekt. Intern können kompetente Webdesigner im Anschluss an den Launch des Webprojekts die Bearbeitung übernehmen.

Schwammige Ziele und unklare Anforderungen an Ihr Webprojekt

Oftmals scheint für den Kunden alles klar zu sein, er weiß was er will. Meist ist dies der Fall, wenn ein Unternehmen erstmalig ein Webprojekt realisiert. Hier liegt einer der häufigsten Gründe für das Scheitern eines Webprojekts. Es gilt das geplante Webprojekt nicht nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten. Wichtig ist es hier, sich in die Lage und Situation der verschiedenen Zielgruppen zu versetzen. Sich also in die Rolle von Kunden, Interessenten und verschiedenen Abteilungen zu versetzen. Eine differenzierte Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven hat oftmals Einfluss auf den ursprünglichen Projektplan.

Hier kann es hilfreich sein, Kunden und Geschäftspartner konkret zu fragen, was Sie von Ihnen für das Webprojekt erwarten. Um dies schriftlich zu fixieren, eignet sich ein Pflichtenheft und ein Lastenheft. Sie werden überrascht sein, welche guten Inputs für das Webprojekt von Ihren Kunden auf Sie zukommen.

Kunden früher ins Webprojekt miteinbeziehen

Angenommener Fall: Ein Kunde bzw. ein Unternehmen möchte eine neue Website, und dadurch den Return-on-Invest (ROI) und die Konversionen steigern. Oftmals ist von den Entscheidern niemand im zuständigen Projektteam, um die wichtigen Schlüssel-Entscheidungen für das Webprojekt im entscheidenden Augenblick zu treffen. Oftmals werden Entscheider erst beim Beta-Test oder kurz vor dem Launch der Website wieder miteingebunden. Und hier liegt dann oft eine Ursache für eine Projektkrise: Was ist wenn sich die Beta-Version der Website als ungenügend erweist und vom Kunden zu viele Änderungswünsche kommen? Um Geld und Zeit zu sparen und das Scheitern des Webprojekts zu eskalieren, ist es ratsam, wichtige Schlüsselfiguren in Ihrem Webprojekt frühzeitig einzubinden. Möglich ist dies zum Beispiel durch Workshops. Kommunikation mit den Schlüsselentscheidern kann auch punktuell durch definierte Milestones erfolgen. Ohne großen Mehraufwand ist dadurch die Qualitätssicherung gewährleistet. Und dem Erfolg des Webprojekts steht nichts mehr im Weg. 

Komplexität verringern durch Teilprojekte

Webprojekte können sehr umfassend, komplex und vielschichtig sein. Wenn Sie ein großes Webprojekt vor sich haben, macht es Sinn, ein Gesamtprojekt in Teilprojekte aufzuteilen. Arbeiten Sie sich lieber Schritt-für-Schritt voran bis zu Ihrem Launch, sofern das Webprojekt diese Vorgehensweise erlaubt. Ansonsten können sich Verzögerungen von mehreren Monaten ergeben, die sowohl Kunden als auch Webagenturen frusten. Damit ihr Webprojekt nicht scheitert, gehen Sie es lieber in kleinen Schritten an. 

Veranschaulichen Sie Ihre Webprojekte

Ein Mockup also eine Art Handmuster der Website, das zur Veranschaulichung dient, ist oftmals sehr hilfreich. Gerade wenn externe Werbeagenturen und Webmaster Hand-in-Hand zusammenarbeiten, bietet sich das an. Ein schönes Layout Ihrer Website und technische Raffinessen bringen leider wenig, wenn sie nicht abgesprochen und schlecht abgestimmt sind. Wenn Werbeagentur und Webentwickler wie bei blindwerk - neue medien Hand-in-Hand arbeiten, können Sie davon ausgehen, dass das Resultat auf jeder Ebene überzeugt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Oftmals entwickeln Webdesigner heute eine neue Website ohne gründliche Codekontrolle. Dies kann zumindest bei größeren Webprojekten mit mehreren Entwicklern massive Auswirkungen haben. Ein gut kommentierter und versierter Source-Code kann dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen.

Schlechtes Projektmanagement 

Der Projektmanager ist so etwas wie der Coach im Webprojekt-Team. Er überwacht Planung, Ausführung, sowie Meilensteine und Termineinhaltung. Projektmanager wie bei blindwerk fungieren als Schnittstelle zwischen Unternehmen und eingebundenen Zulieferern. Ohne kompetentes Projektmanagement wird ein Webprojekt ziemlich sicher aus dem Ruder laufen. Dann kann nur noch ein gutes Krisenmanagement weiterhelfen. Ein guter Projektmanager versteht stets die Bedürfnisse des Kunden und kommuniziert diese verständlich an das eingebundene Entwicklerteam. Wöchentliche oder monatliche Reports helfen dabei, auf Kurs zu bleiben. Kommunikation ist auch hier sehr wichtig. So können quantitative und qualitative Ziele erreicht werden.

Sauberer Code, saubere Leistung

Manche unqualifizierten Webentwickler manipulieren den Source-Code einer Website mit einem Hack so, dass kurzfristig das Ziel erreicht wird. Allerdings haben diese Hacks den Nachteil, dass sie an anderer Stelle oft für ungewünschte Nebeneffekte und Fehler sorgen. Die Qualität der Website wird dadurch stark eingeschränkt. Eine Verkettung von verschiedenen Bugs, die aufgrund eines unsauberen Codes auftreten, kann eine Menge Zeit und Geld kosten. Deswegen sollte man gerade im Code nur mit echten Experten und Webmastern zusammenarbeiten. Auch hier ist die Kontrolle durch Projektunbeteiligte äußerst empfehlenswert. 

Fehler vermeiden durch Qualitätssicherung

Probleme entstehen bei allen Webprojekten und lassen sich auch nicht vermeiden. Auf keinen Fall aber sollte der Kunden der erste sein, dem Fehler auffallen. Wer seriös kalkuliert, erweitert sein Projektbudget um eine professionelle Qualitätssicherung vor dem Launch des Webprojekts. Ein Qualitätssicherungsplan mit den wichtigsten Fragen hilft hier enorm. Es gibt in der Regel nämlich viele sehr unterschiedliche Funktionen und Szenarien, die getestet werden sollten.

Beachten Sie unseren Tipps für den Aufbau einer erfolgreichen Website, um nicht unnötig viel Geld und Zeit zu verschwenden. Richtig umgesetzt und realisiert wird das neue Webprojekt eine wahre Bereicherung.

Veröffentlicht am: 07.03.2017

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