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Themen: Online Marketing, Digitalprojekt

Website KPI: wenn der Fortschritt messbar wird

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Den Erfolg messbar machen: mit KPIs im Projektmanagement

Oft scheitern große Projekte daran, dass Unternehmen den Mehrwert eines Projektes nicht erkennen oder wahrnehmen. Ein Projekt ist nicht nur dann erfolgreich, wenn die Umsatzzahlen stetig in die Höhe getrieben werden: auch andere Kennzahlen sind für den allgemeinen Projekterfolg ausschlaggebend. Das Gleiche ist bei Webseiten der Fall – ohne die Verwendung von messbaren Größen, kann der Erfolg einer Website nicht nachgewiesen werden. Für diesen Zweck benötigt es Website KPIs. Dabei ist die größte Herausforderung die Auswahl der passenden Kennzahlen, damit der tatsächliche Erfolg nachvollziehbar ist. Welche KPIs gewählt werden, hängt maßgeblich vom definierten Ziel ab, welches erreicht werden soll.


Was sind Website KPIs?

Wer häufig mit Analytics in Kontakt kommt, begegnet immer wieder sogenannten Website KPIs. KPIs sind Key Performance Indicators, die den Fortschritt oder Erfolg hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation messen. Unternehmen nutzen diese Kennzahlen beispielsweise um den Erfolg von Teilaktivitäten zu messen, damit der Mehrwert für das Unternehmen demonstriert werden kann. So wird auch im Projektmanagement immer wieder mit KPIs gearbeitet, welche sich jedoch von den üblichen Website KPIs unterscheiden. Die Kennzahlen werden gemeinsam mit den Stakeholdern festgelegt.

Website KPIs definieren

Ganz nach dem Motto „Whats get measured, gets managed” ist es Aufgabe der Führungskräfte die richtigen Kennzahlen zu definieren. Die Kunst ist es die passenden KPIs herauszufinden, die für das Unternehmen und dessen Zielsetzung relevant sind. Dies geschieht meist in vier Schritten:
  1. Bestandsaufnahme: Wo steht Ihr Unternehmen? Was sind Ihre Stärken? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
  2. Zieldefinition: Wo wollen Sie mit Ihrem Unternehmen hin? Bleiben die jetzigen Stärken relevant? Was muss passieren, um langfristig erfolgreich zu sein?
  3. Festlegung der Kennzahlen: Welche Zahlen könnten für Stärken, Schwächen oder sonstige relevante Themenbereiche stehen?
  4. Kennzahlen festigen: Können bestimmte Kennzahlen zusammengefasst werden? Sind einige Kennzahlen bedeutender als andere?

Nach diesen vier Schritten sollten etwa drei bis fünf Kennzahlen entstanden sein, die

  • die Unternehmensentwicklung repräsentieren,
  • unterschiedlicher Art und
  • einfach zu merken sind.

Da die KPIs anhand der Zieldefinition festgelegt werden, ist es oft hilfreich auf die SMART-Methode zurückzugreifen. Denn auch für die Kennzahlen gelten diese Eigenschaften:

  1. Specific – genau definiert: es muss klar sein, was die Kennzahl aussagen soll
  2. Measurable – messbar: Ziele dürfen nicht zu allgemein und oberflächlich sein
  3. Achievable – erreichbar: sofern die Werte bei den Mitarbeitern erreichbar sind, werden diese akzeptiert
  4. Relevant – für den Unternehmenserfolg von Bedeutung
  5. Time-bound – an festgelegte Zeiträume gebunden

Damit die gewählten Kennzahlen auch aussagekräftig sind, müssen die Daten einige Grundvoraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise:

  • Vollständigkeit
  • Messbarkeit
  • Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit
  • Verständlichkeit und Widerspruchsfreiheit

Website KPIs: Kennzahlen im Projektmanagement

Wie auch bei Webseiten, sollen natürlich auch im Projektmanagement die Ziele eines Projektes möglichst messbar sein. Als Projektmanager möchte man möglichst auf einen Blick erkennen, ob das Projekt erfolgreich ist und wie es generell um ein Projekt steht. Häufig wird zur Beurteilung des Erfolgs eines Projektes das „Magische Dreieck der Projektziele“ herangezogen. Demnach ist ein Projekt erfolgreich, wenn es „on scope, on budget, on time“ ist. So wird gewährleistet, dass der Kunde oder Auftraggeber zufrieden, „on quality“, ist. Daneben gibt es noch weitere Kennzahlen, die während eines Projektes im Auge behalten werden sollten:
  1. Planwert: die geschätzten Kosten der geplanten Aktivitäten
  2. Return on Investment: im Idealfall sollten nur Projekte übernommen werden, bei denen der Nutzen die geplanten Kosten überwiegt
  3. Kosten: nicht nur die Projektkosten selbst, auch Personalkosten, sowohl interne wie auch externe, müssen dabei mit einkalkuliert werden
  4. Projektaufgaben: Zieldefinition vorab, Fortschritte verfolgen, um Probleme im Projekt zu identifizieren und Lösungen zu finden
  5. Planabweichungen: während des gesamten Projektverlaufs hilft dieser KPI beim Angehen von Problemen
  6. Qualität: nicht nur Termintreue oder Budgeteinhaltung sind wichtig, auch die Qualität des Ergebnisses, gemessen an:
    1. Kundenzufriedenheit
    2. Aufgetretene Fehler
Wie auch Sie die richtigen Kennzahlen für Ihr Projektvorhaben festlegen, weiß blindwerk – neue Medien. Im Erstgespräch ermitteln wir gerne zusammen mit Ihnen, welche Maßnahmen Sie dazu ergreifen sollten.
Veröffentlicht am: 27.06.2019