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Themen: Digitalprojekt

Mit digitalen Geschäftsmodellen zum Erfolg

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Ein Ergebnis des digitalen Wandels: Digitale Geschäftsmodelle

Für die meisten Unternehmen in Deutschland ist die Digitalisierung längst kein neues Thema mehr. Vielen ist die Anpassung an die veränderten Gegebenheiten gelungen, andere hinken immer noch etwas hinterher. Vielfältige Maßnahmen wurden in die Wege geleitet, damit beispielsweise die Produktion in der Industrie automatisiert, Entwicklungsprozesse digitalisiert und die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen verbessert wird. Dadurch wurde bereits die Grundlage für weitergehende Digitalisierungsinitiativen geschaffen. Die Optimierung der internen Wertschöpfung ist allerdings nur der erste Schritt, um das volle Potenzial der Digitalisierung erschließen zu können. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, müssen jegliche Unternehmen aller Branchen den Entwicklungen der Digitalisierung stellen. Führungskräfte müssen dazu mutige und zukunftsweisende Entscheidungen treffen und das gesamte Unternehmen auf die Reise der Digitalisierung mitnehmen. Dazu zählt auch die Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftsmodell um digitale Aspekte.


Was ist ein Geschäftsmodell?

Das Geschäftsmodell einer Firma stellt dar, wie diese Wertschöpfung erzielen will. Zudem werden Kunden und Stakeholder beschrieben, deren Akquisition, die Schaffung von Werten und wie das Unternehmen von diesen profitiert. Digitale Geschäftsmodelle sind klassische Geschäftsmodelle, die im Kontext der digitalen Transformation durch die Nutzung digitaler Technologien neu definiert werden. Beispielsweise wird die Wertschöpfungskette eines Unternehmens durch Cloud, Mobile, Big Data, Analytics oder sonstige Tools neu ausgerichtet; physische Produkte werden durch digitale ersetzt oder erweitert. Auch das Ökosystem eines Unternehmens wird durch die Digitalisierung beeinflusst. Dieses besteht aus Partnern, Lieferanten, Kunden, Wettbewerbern, Märkten und Behörden. Durch die digitale Transformation wird das Unternehmen zunehmend mit diesen vernetzt, sodass die Grenzen zwischen intern und extern durch die Bildung digitaler Geschäftsmodelle verschwimmen


Digitale Geschäftsmodelle: Chancen der Digitalisierung

Kaum ein Wirtschaftszweig ist heute nicht von der Digitalisierung betroffen. Klassische Bewertungs- und Entwicklungsmethoden stoßen unter den Anforderungen der digitalen Welt an ihre Grenzen. Seitdem es digitale Geschäftsmodelle gibt, hat sich das gesamte Spektrum enorm erweitert: völlig neue Geschäftsmodelle sind emporgekommen, die sich oft auch miteinander kombinieren lassen. Viele denken dabei, dass ein digitales Business nur dann vorliegt, wenn ein Online-Shop betrieben wird – das ist nicht der Fall. Grundsätzlich ist es auch bei digitalen Geschäftsmodellen so, dass diese nicht allgemeingültig sind, sondern den Gegebenheiten, die sich heutzutage schnell ändern, angepasst werden müssen.

 

Digitale Geschäftsmodelle: E-Commerce

Materielle Güter werden über das Internet verkauft. Was vor 15 Jahren undenkbar war, ist heute nicht mehr wegzudenken. Auf Basis des Geschäftsmodells E-Commerce setzen viele Online-Shops auf den elektronischen Handel. Aber auch der stationäre Handel hat die Chancen eines ergänzenden Online-Shops erkannt und nehmen sich diesem digitalen Geschäftsmodell an. E-Commerce wird es in Zukunft weiterhin geben – aber in den unterschiedlichen Formen und Kombinationen.

 

Digitale Geschäftsmodelle: Plattformen

Plattformen sind ganz simpel erklärt technische Verknüpfungen mehrerer Marktakteure. Händler werden dabei auf die unterschiedlichste Art und Weise unterstützt und deren Waren vertrieben. Reine Plattform-Unternehmen – wie Amazon – haben keine eigene Produktion, sondern nutzen ihre enorme Reichweite, Technik und die vielen Daten zum Vertrieb der Waren. Plattformen sind gerade für diejenigen Unternehmen geeignet, die erste Erfahrungen im Online-Business sammeln möchten, ohne direkt in einen Online-Shop zu investieren.

Digitale Geschäftsmodelle: Fremium

Der Basis-Service des Fremium-Geschäftsmodells ist kostenlos, kann gegen Aufpreis um weitere Services und Leistungen erweitert werden. Dadurch können große Massen an Nutzern generiert werden. Bekannte Beispiele von Unternehmen, die das Fremium-Modell nutzen, sind Spotify, Dropbox, iCloud oder auch Business-Plattformen wie XING oder LinkedIn.

Digitale Geschäftsmodelle: Subscription

Der Nutzer bezahlt bei den Anbietern einen monatlichen Beitrag, um deren Dienste zu nutzen. Hierbei handelt es sich um ein digitales Geschäftsmodell nach dem Abo-Prinzip, was auf der digitalen Ebene ganz neue Dimensionen mit sich brachte. Subscription-Modelle werden häufig im Streaming-Bereich verwendet, aber auch bei Singlebörsen und Fitnessstudios. Die Erlösströme fließen von Anfang an konstant ohne, dass dafür ein entsprechend hoher Marketingaufwand betrieben werden muss.

Digitale Geschäftsmodelle: Pay-per-Use

Wie der Name schon sagt: bei diesem Geschäftsmodell wird für die Nutzung bezahlt. Das ist allerdings auch nicht besonders neu, schließlich gab es PrePaid-Karten auch schon früher.

 

Digitale Geschäftsmodelle: Daten

In der Digitalbranche werden Daten häufig das neue Gold genannt. Wer viele Daten hat, hat im Gegensatz zur Konkurrenz einen enormen Vorteil. Dieser kennt Kunden, deren Gewohnheiten, Bevorzugungen und deren Nachfrage nach dem nächsten Produkt oder der nächsten Dienstleistung. Daten können eine enorme Hilfe zur Weiterentwicklung eines Unternehmens sein.

 

Warum jedes Unternehmen ein digitales Geschäftsmodell braucht

Kunden haben heute einen enormen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens. Deren Anforderungen haben sich gewandelt: der Kunde von morgen ist besser informiert denn je, kann besser vergleichen, ist selbstbestimmter aber kann sich zugleich auch besser beeinflussen lassen, da mehr Wert auf den Austausch untereinander und die Meinung anderer gelegt wird. Märkte werden stärker als früher von der Nachfrage des Kunden geprägt, was Unternehmer vor immer neue Herausforderungen stellt.

 

Wie auch Sie ein digitales Geschäftsmodell entwickeln können, weiß blindwerk – neue Medien. Im Erstgespräch ermitteln wir gerne zusammen mit Ihnen, welche Maßnahmen Sie dazu ergreifen sollten.

Veröffentlicht am: 12.07.2019