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Themen: Website-Relaunch

Website Relaunch: Diese Punkte sollten Sie beachten

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Website Relaunch

Für einen Relaunch kann es unterschiedliche Gründe geben: Die Website ist veraltet, Inhalte sind nicht mehr aktuell, das Layout ist überholt, die Seite ist nicht responsive oder die Einführung eines neuen Content-Management-System (CMS). Im Folgenden erklärt blindwerk - neue medien, welche Punkte Sie beim Relaunch Ihrer Website beachten sollten.

Zunächst einmal sollte man sich wie bei jedem Projekt damit auseinandersetzen und reflektieren was zu tun ist, wie es gemacht werden soll und wie es danach sein soll – sprich: Problem analysieren, Lösungsweg suchen, Aufgaben verteilen und Ziele bestimmen. Hier nochmals alle wichtigen Fragen vor einem Relaunch zusammengefasst:

• Warum ein Relaunch?
• Was sind die Zielvorstellungen?
• Was muss also geändert werden? (Technik, CMS, Struktur, Inhalte, Personal, Workflows)
• Wie soll das Team zusammengesetzt werden?
• Wie ist der Ablaufplan?

Ziele definieren

Nach dem Relaunch sollte die Website mehr Reichweite durch attraktivere und besser dargestellte Beiträge erreichen. Außerdem mehr Produkte durch verbesserte Produktseiten und bessere Conversion verkaufen. Nach dem Relaunch sollte die neue Seite der Marke besser entsprechen und Investoren von der Kompetenz überzeugen. Nicht zu vergessen: Im Fokus der Planung des Webprojektes sollte immer die Zielgruppe stehen. Wichtig ist bei einer solchen Projektplanung, mit ständigen Änderungen im Ablauf und in den Zielen zu rechnen.

Struktur und Weiterleitungen der Website überdenken

Eine Hauptaufgabe bei jedem Relaunch ist das richtige Umleiten. Vor allem Seiten mit externen Links, Seiten mit Sichtbarkeit bei Google, vor allem aber die bisher am besten intern verlinkten Seiten so wie Bilder und PDFs sollten sauber weitergeleitet werden. In diesem Fall sollten 301-Weiterleitungen für die entsprechenden Unterseiten der neuen Struktur erstellt werden. Das bedeutet, es handelt sich um eine permanente Weiterleitung, die Google auch als solche beachtet.

Tracking Konzept beim Relaunch anpassen

Ein Tracking-Konzept ist wichtig, denn nur so können aus den Daten die Wünsche der Zielgruppe abgeleitet werden. Welche Unterseiten besuchen die Nutzer am meisten, welche Downloads werden häufig geklickt, wo steigen viele User aus? All diese Fragen lassen sich nur anhand eines sauberen Trackings ableiten. Dafür sollte der Google-Analytics-Code auf jeder Seite implementiert und getestet werden. 

Webseiten-Relaunch: Testumgebung darf nicht indexiert werden

Normalerweise befindet sich eine Website bevor sie „live“ geht in einer sogenannten Testumgebung. Diese sollte für Suchmaschinen wie Google nicht zugänglich sein. Dafür sollte der Google- Bot, der Websites in der Regel crawlt, über die robots.txt ausgeschlossen werden. Zusätzlich kann das Robots-Meta-Tag „noindex“ gesetzt werden. Doch sobald die Website nach der Fertigstellung des Relaunches live geht, muss dieser Sicherheitsmechanismus entfernt werden. Ansonsten wird die neue Website nach dem Relaunch nicht gecrawlt und kann über Suchmaschinen nicht gefunden werden.

Sitemap nach dem Relaunch aktualisieren

Die Aktualisierung der Sitemaps ist gerade bei einem Relaunch sehr wichtig. Wenn sich viele URLs geändert haben, müssen diese auch in der neuen XML-Sitemap berücksichtigt und eingetragen werden. Zusätzlich sollte die aktualisierte Sitemap in der Google Search Console eingereicht werden, um die Indexierung der neuen URLs zu beschleunigen.

Domainumzug im Rahmen des Relaunchs

Falls beim Relaunch ein Domainumzug geplant ist, gibt es einige Dinge zu beachten. Zunächst sollte die neue Domain registriert werden. Anschließend die neue Domain in den Google Webmaster Tools verifizieren und nach dem Launch Sitemaps dort einreichen. Nun sollten auch die Trackingsysteme wie Piwik, Mint oder Google Analytics auf die neue Domain umgestellt werden. Auch spezielle CMS-bezogene Extensions oder Plugins müssen auf die neue Domain umgestellt werden. Wichtig ist es, alle internen Links auf eigene Elemente und Inhalte nicht nur per Redirect umzuleiten, sondern komplett auf die neue Domainstruktur umzustellen. Alle firmeninternen E-Mail-Konten und E-Mail-Footer müssen auf die neue Domain umgestellt werden. Alle in der Firma existieren Dokumente wie Stempel, Visitenkarten, Mediaten, Briefpapier etc. ebenfalls. Außerdem ist eine Liste mit Backlinks sinnvoll: Blogger, Webmaster, Partner, Redakteure und Mitarbeiter müssten darum gebeten werden, die Backlinks auf die neue Domain umzustellen.

Ein solches Projekt kann einem schnell über den Kopf wachsen, deswegen ist es immer gut, einen Partner an der Seite zu haben, der weiß wie man sich als Unternehmen ausrichten sollte, also navigieren kann, die Probleme frühzeitig erkennt und enträtselt, um sie in einem weiteren Schritt zu reflektieren und zu deuten. Falls Sie bei einem Webseiten-Relaunch Beratung und Hilfe benötigen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Wir kümmern uns branchenübergreifend um Ihre Webprojekte. 

Veröffentlicht am: 07.09.2017

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